Google AMP – der Turbo für News Artikel

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News-Artikel raketenschnell aufrufen: mit der neuen AMP Technik ist dies möglich. Artikel sollen somit in weniger als einer Sekunde geladen werden. Aber was verbirgt sich hinter den „Accelerated Mobile Pages“? AMP ist Teil der „Digital News Initiative“ (DNI), einer Medienförderungs-Initiative seitens Google. Aber was bedeutet dies für Seitenbetreiber, hat dies zudem Einfluss auf das Ranking von Webseiten bei Google & Co?


1. Was sind eigentlich AMPs?

AMP ist die Abkürzung für Accelerated Mobile Pages. Diese sollen dabei helfen, die Ladezeiten von Webseiten zu verbessern und zwar auf mobilden Endgeräten. Dies geschieht aufgrund eines HMTL-Codes. Diesen HTML-Code nennt Google AMP HTML. Weil bestimmte Elemente limitiert werden, ist es bereits während des Ladevorgangs möglich, eine Webseite zu lesen.
Damit das auch gewährleistet ist, öffnet eine AMP in zweierlei Schritten. Im Prinzip werden die Seiten sofort geladen. Dabei handelt es sich allerdings nur um die Teile, die direkt nach einem Klick auch sichtbar sein müssen. Das sorgt dafür, dass die Datenmenge niedrig bleibt. Sobald die Seite geöffnet wird, lädt dann auch der Rest ganz unbemerkt nach.

2. Wie stellt sich das dann für den Nutzer überhaupt dar?
Inzwischen gibt es einige, die mobil mit Google unterwegs sind. Bei bestimmten Suchbegriffen wird man in Zukunft also auf so genannte Top Stories stoßen, die man oberhalb der Ergebnisse findet. Das bedeutet, dass das Seiten sind, die mit dieser AMP-Technologie ausgestattet wurden. Von einem Artiekl zum nächsten Artikel kommt man mit Hilfe von Swipe. Dadurch soll die Leseerfahrung im mobilen Web schnell, unterhaltsam und responsive aussehen.

3. Was sind die Vorteile der AMPs?
Die Absprungrate steigt auf bis zu knapp 58 % an, sobald die Seiten viel zu lange laden. Das ist auf der Projektwebsite von Google nachzulesen. Heutzutage ist es nicht mehr möglich, dass Publisher sich das leisten können. Bei den AMPs ist es so, dass diese bis zu rund viermal schneller laden, darüber hinaus tragen sie zehnmal weniger Datenlast als es bei gewöhnlichen mobilen Seiten der Fall ist.

Publisher haben die Möglichkeit, dank AMP den Content zwischen 15 und knapp 85 % schneller auf mobilden Endgeräten darzustellen. Dadurch ergibt sich auch für die Nutzer eine unglaublich verbesserte Erfahrung. Des Weiteren werden Seiten, die mit AMP erstellt wurden und somit auch den AMP-Test bestanden haben, in den Search Rankings eine bessere Position erhalten. Das wirkt sich dann auch positiv auf den Verbreitungsgrad aus.

Damit sind AMPs quasi ein Pendant zu den Instant Articles von Facebook. Allerdings herrschen dabei auch wesentliche Unterschiede vor. Zum einen verfolgt Google einen so genannten Open Source-Ansatz. Das bedeutet so viel, dass ein Quellcode für jeden einzelnen frei zur Verfügung steht, so auch Dokumentationen und Code-Beispiele. Anders als bei den Instant Articles ist es so, dass die Inhalte stets im Besitz von teilnehmenden Verlagen bleiben. Diese verbleiben nämlich auf den eigenen Servern. Das einzige, das Google dabei speichert, ist eine Cache-Datei des jeweiligen Artikels.

4. Wer steht denn überhaupt hinter dem Projekt?
Dieses Projekt ist im Rahmen der so genannten Digital News Initiative, kurz: DNI entstanden. Dieses Projekt wurde im vergangenen Jahr von Google ins Leben gerufen. Damit hat sich Google im weitesten Sinn dazu verpflichtet, 150 Millionen Euro für eine Förderung des digitalen Journalismus bereitzustellen und das innerhalb der nächsten drei Jahre. Seit der Entstehung haben sich bereits knapp 160 Verlage dieser Initiative angeschlossen. Darunter zählen auch Verlage wie die dfv Mediengruppe, in der HORIZONT erscheint.

Sofern es noch weitere Interessenten gibt, können sich diese über ein Online-Formular bewerben. das Projekt von AMP ist nichts geringer als eine Säule der DNI.

5. Und wer nutzt eigentlich AMPs?
Knapp dreißig internationale Medienhäuser insgesamt beteiligen sich an diesem Projekt. Von Beginn an waren dabei in Deutschland die FAZ und Zeit Online mit von der Partie. Auch gehören diese beiden Teilnehmer zur DNI. Weitere Partner dieses Google-Projekts sind unter anderem Spiegel Online, T-Online.de und Sport 1. Selbst Axel Springer mit Bild und Welt gehören dazu, obwohl diese Medien eher ein kritisches Auge auf Google werden. Doch diese beteiligen sich dabei nicht an der DNI.

Google hat auch besonders namhafte Technologieunternehmen als Partner dazu gewonnen. Diese sind vor allem für die Entwicklung von Werbeformaten und Reichweitemessung zuständig. Die Partner findet man auf der Homepage des AMP-Projekts.

6. Für wen sind AMPs geeignet?
Im Prinzip sind für Google alle Teilnehmer angesprochen des Ökosystems Web. Dazu zählen Publisher, Entwickler und Konsumenten-Plattformen. Doch es ist ziemlich schnell klar, wer es eigentlich ganz besonders auf AMP abgesehen hat. Es sind vor allem namhafte Medienpartner die Launchparnter dieses Projekts. Diese gehören der ganzen Welt an, wie zum Beispiel die New York Times oder der Guardian. Aber auch Vox.com.

Das ist auch kein allzu großes Wunder, schließlich steigt der Nachrichtenkonsum über mobile Endgeräte immer mehr an. Anfang 2015 lag der Anteil von mobilen Traffics allein bei deutschen Nachrichtenseiten bei knappen 40 %. Darunter zählen vor allem Google und Facebook als wichtige Lieferanten. Den Nutzern auf den Smartphones sollte also ein schnelles Leseerlebnis gewährleistet sein.

By | 2017-02-16T10:12:07+00:00 Februar 16th, 2017|SEO News|0 Comments